Völlige Dunkelheit.
Totale Stille.
Meine Atemzüge.
Ruhig und gleichmäßig.
Versinken.Ganz tief eintauchen.
Black Soul. Der Schlund. Ganz weit unten.
Nicht sichtbar. Nur Empfindungen. Brutal und hart.
Zeitströme. Past -- Now -- Future.
Which Future?
Vergessen. Träumend vergessen.
Kalter Entzug. Brutale Tour.
Ziellos --Endlos --Zeitlos.
Kalter Schweiß. Schleichender Wahnsinn.
Kotzen. Einfach nur Erbrechen.
Stinkende Dämpfe. Steigen auf.
Vernebeln das Hirn.
Schlafen.
Angstträume.
Ausbrechen.
Wohin?
Preßatmung. Ziehen im Magen.
Auf dem Weg.
In geistige Umnachtung?
Allumfassenden Wahnsinn?
Innere Freiheit?
Stille tötet?
Was?
Mich?
Innerlich tot.
Ausgehöhlt.
Selbstreinigungsprozeß.
Ganz unten.
Watend im Abschaum.
Völlige Verwahrlosung.
Seelisch pleite.
Never show back.
It´s my life.
die dunkle Seite des Lebens -- Impressionen, Lyrik, Prosa und Berichte Haftungshinweis: trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Freitag, 30. November 2012
Freitag, 24. August 2012
SMERT
SMERT
Bläuliche Rauchschwaden waberten durch
den Gang, als Xius schwer atmend um die Ecke bog. Erschöpft hielt er
inne. Weiter, Weiter...hämmerten
seine Gedanken. An die kalte Metallwand gepresst, bewegte er sich
vorwärts. Seine klammen Finger tasteten nach der kleinen Vertiefung.
Schon wieder war er über einen der leblosen Körper gestolpert, die
in diesem schmalen Gang lagen. Blau stiegen geruchslose Gase aus
ihnen, vernebelten sein Gehirn und umhüllten ihn.
Endlich hatte er
sie gefunden. Wie weit entfernt nahm er das leise Zischen der
Hydraulik war und schlüpfte geschmeidig durch die sich öffnende
Tür. Den Schließmechanismus fand er sofort. Unruhig blickte sich
Xius um. Glänzend weiß war der Raum, seine Augen schmerzten. Aus
seinem Kopf quoll es ohne Unterbrechung, er spürte, wie es seine
linke Gesichtshälfte zu zerfressen begann.
Schaumig-grau
tropfte es auf den Boden.
Ein Schlag, heftig
und unerwartet, zwang ihn in die Knie. Das kalte Metall in seinem
Rücken ließ ihn für einen kurzen Moment den Schmerz vergessen.
Vor ihm auf dem
Boden sammelte sich das klebrige Gelee, floß in kleine Rinnsale und
breitete sich aus.
Xius spürte, wie
ihn seine Kräfte verließen, als der nächste Schlag ihn traf und
ihn in die andere Ecke des Raumes drückte. Ein entsetzlicher Schmerz
durchfuhr ihn, ehe er das Knacken seines Schädels spürte.
Nun schoß es aus
ihm heraus, zerfrass seine Haut bis auf die Knochen.
Seine Augen
brannten wie Feuer, aus seinem Körper stiegen blaue Gase auf.
Das schaumig-graue
Gelee bewegte sich vor ihm, es formte sich zu Buchstaben. Regungslos
blickte
Xius auf den weißen
Boden. Seine Sinne schwanden, er versank in einem Nebel.
SMERT
erkannte er und
verstand den Sinn nicht.
Tief unten aus
seinem Sein bahnte sich die Erinnerung einen Weg in das Heute. SMERT,
ein Wort aus einer schon lange ausgestorbenen Sprache, hunderte Jahre
alt.
Die Buchstaben
flossen auf ihn zu, sie bemächtigten sich seines Körpers,
verschlangen ihn langsam.
Sein Gehirn
splitterte, wie in Zeitlupe fielen kleinere Stücke auf den Boden und
wurden von dem grauen Gelee aufgenommen.
Wie ein Beobachter
sah Xius zu, wie das Gelee seine Beine aufnahm und seine Hüften
umhüllte. Stumm und regungslos sah er, wie sein Gehirn zerfiel.
SMERT
Kurz vor seinem
Herz stoppte das Gelee plötzlich. Die Arme hatte es schon
vernichtet, Xius bestand nur noch aus einem leeren Schädel,
Halsknochen, Lungen und Herz. Doch er spürte keine Schmerzen, fühlte
sich wie in Watte gepackt schwebend.
Das Gelee erhob
sich, schwebte auf Xius zu und hüllte ihn ein. Angenehm kühl war
es, wie ein leichter Wind. Von allen Seiten drang das Gelee nun in
ihn ein. Seine Lungenbläschen platzten, und als die Aorta vom Herz
getrennt wurde, floss nicht ein Tropfen Blut. Bevor er starb, fiel
ihm plötzlich die Bedeutung des Wortes ein. Es ergab alles einen
Sinn.
SMERT -- TOD
Psychologie, Leben, Gesundheit,
Düsternis,
Kurzgeschichte,
Mystik
Mittwoch, 22. August 2012
nahe am Tod
an der Grenzlinie zwischen Leben und Tod
Gerhard Löffler ist Künstler. Er hat Preise gewonnen, studiert und sein
großer Traum war, irgendwann einmal von seiner Kunst leben zu können.
Heute bekommt er monatlich 400 Euro und weiß, dass jeder Tag sein
letzter sein könnte. Dem STERN hat der 38-jährige vor kurzem in einem
Interview einen Einblick in sein Inneres gewährt, der berührt und
verstört.
Löffler hat Krebs, einen Gehirntumor, der, wie er sagt, sein Gehirn
langsam auffrisst. In klaren Worten und schonungslos offen beschreibt
Löffler seinen Alltag, der ein täglicher Kampf ist.
Vor dem Interview hat er 42 Tabletten eingenommen, eine halbe Stunde hat
dies gedauert. Sein seelischer Zustand gleicht einer täglichen
Achterbahnfahrt, immer wieder muß er sich selbst für kleine Handlungen
motivieren. Entscheidungen fallen ihm schwer, beim Lesen verliert er
sich in den Schachtelsätzen.
Betroffen lässt mich eine Aussage des Künstlers innehalten. Er könne
eigentlich gar nicht begraben werden, weil er lebender Sondermüll sei
und den Boden mit dem vielen Gift, das er mit den Tabletten eingenommen
habe, kontaminieren würde. Lieber wäre es ihm, wenn er verbrannt und
seine Asche zu einem Diamanten gepresst würde. Diesen Ring könne seine
Freundin tragen, so wäre er weiterhin bei ihr.
Die Krankheit hat ihn verändert. Einen jungen Vogel, der aus dem Nest
gefallen ist, hat er begraben, um ihm ein würdevolles Ende zu bereiten.
Früher, so sagt er, hätte er ihn einfach im Müll entsorgt.
Mir fällt Christoph Schlingensief ein, der sein Krebsleiden öffentlich
zelebriert hat. Damit löste der Regisseur eine Debatte aus, ob dies
wirklich angebracht sei. Pietätlosigkeit wurde ihm vorgeworfen und dass
er geltungssüchtig sei.
Löffler möchte sein Begräbnis öffentlich zelebrieren. Darf er das?
Vor einigen Jahren führte ich mehrere Gespräche mit einem Krebskranken.
Sie begannen in einer Zeit, als er nach langer Chemotherapie glaubte,
den Dämon in seinem Körper besiegt zu haben. Er flog mit seiner Familie
in den Urlaub und lebte intensiver als jemals zuvor.
Doch der Dämon war stärker, er kam zurück, brutaler und schmerzhafter
als vorher. Seine Metastasen überwuchertern andere Organe, er breitete
sich immer mehr aus. Unsere Gespräche wurden ernsthafter, sie kreisten
darum, was das Leben ausmacht. Der von seiner Krankheit schwer
Gezeichnete sah angesichts des ihn bereits belauernden Todes das Leben
als fröhliches Spiel, bei dem nichts ausgelassen werden sollte. Leben,
so sagte er mir, soll Spaß sein, Lachen und mit ausgebreiteten Armen
fliegen.
Als er starb, verlor ich einen Freund, einen Menschen, mit dem mich mehr verband als nur diese Gespräche.
Er war nicht der einzige Krebskranke, mit dem ich sprechen durfte. Und
ausnahmslos alle zogen eine Konsequenz aus ihrem nahenden Lebensende,
lebt Leute, verliert Euch nicht in den Niederungen des Alltages, sondern
lebt. Und lebt Eure Träume, so lange Ihr es noch könnt.
Gerhard Löffler hat diese Einstellung verinnerlicht. Er hat seine
Krankheit zum Motiv seiner künstlerischen Arbeit erkoren. Ähnlich wie
dem genialen Regisseur Schlingensief ist ihm die Öffentlichkeit auch ein
Mittel, sein ihn aufzehrendes Leiden zu ertragen.
Und ja, aus meinen Gesprächen, aus einem Einblick in das Seelenleben von
Todgeweihten sage ich, sie dürfen diese Krankheit in die Öffentlichkeit
bringen, wenn sie es selber wollen.
Es ist, wie mir ein Krebskranker einmal sagte, ein Bindeglied in das
Leben, was ihn selber auch am Leben hält. Kein Zurückziehen in den
privaten Raum des Leides, der Verzweiflung und depressiven Phasen,
sondern ein optimistischer Blick in die Weite und auf die Schönheit des
Lebens.
Wenn Löffler davon spricht, er sterbe ja das erste Mal, so mögen diese
Worte verstörend und irritierend wirken. Sie zeigen aber einen Menschen,
der die Grenzlinie zwischen Leben und Tod für sich angenommen hat und
ihr immer näher kommt.
Es ist ein berührendes Zeitzeugnis, das der STERN hier abdruckt, ein
ungeschönter, brutaler und auch verstörender Blick an die Nahtstelle
zwischen Leben und Tod.
Donnerstag, 16. August 2012
Zurück ins Licht, let`s go!
Wer in eine depressive Phase seines
Lebens gerät, aus welchen Gründen auch immer, erlebt das Leben oft
als schwarzen, engen Tunnel. Die Wände bewegen sich auf den
Betroffenen zu, es wird immer enger, er fühlt sich eingeschnürt,
ihm wird die Luft genommen, er fühlt sich wie gelähmt.
Immer mehr Kraft verwendet er darauf,
sein Leben nach außen zu bewahren, sich einzufügen, nicht
aufzufallen. Immer weniger ist er in der Lage, zu erkennen, dass er
den falschen Weg beschreitet. Anstatt die Ursachen zu erkennen und
die Gründe zu hinterfragen, versucht er immer verzweifelter, einen
Schein zu bewahren, der ihn nur noch tiefer in eine ihn immer mehr
umklammernde depressive Grundstimmung zieht.
Wohlgemerkt, ich schreibe nicht von
einer tiefsitzenden Depression als schwere psychische Erkrankung,
sondern von depressiven Stimmungen, fachärztlich auch als Dystymia
bezeichnet.
Anstatt umzukehren, wird der Tunnel
immer tiefer beschritten, unfähig, die damit immer näher kommende
Katastrophe vorherzusehen. Die innere Verfasstheit des Betroffenen
verändert sich unmerklich für ihn, weil er die in seinem realen
Leben dafür existierenden Gründe nicht erkennen kann.
Irgendwann kann diese depressive
Grundstimmung umschlagen, in eine Depression. Und auch jetzt noch
wird nach außen der Schein gewahrt. Oder es entlädt sich etwas im
Inneren des Betroffenen, dass er ein Licht am Ende des Tunnels
erkennt und weiss, wa er ändern muss, um der akuten und für ihn
bedrohlichen Situation zu entkommen. Damit hätte er den ersten
Schritt zu einer Änderung seiner eigenen Situation getan.
Eine Veränderung ist aber an jedem
Punkt dieser sich lange hinziehenden Entwicklung möglich. Mir sind
Fälle bekannt, wo erst ein totaler physischer und psychischer
Zusammenbruch, etwa als Kreislaufzusammenbruch, den Betroffenen eine
Umkehr auf dem verhängnisvollen Weg der Selbstverleugnung
ermöglichten. Was jetzt folgt, ist ein schmerzvoller Prozess der
Selbsterkenntnis, dass man sich selbst belogen hat, dass ein Weg des
Masochismus beschritten wurde, dass vielfach eine verhängnisvolle
Abhängigkeit zu, ja, Sadisten existierte. Diese Symbiose aus
Masochismus und Sadismus vollzog sich nicht auf der körperlichen,
sondern auf der emotionalen Ebene, als eine Verkettung von zwei
Menschen, die sich gegenseitig in eine Katastrophe führten, weil sie
in einer brutalen und sich gegenseitig vernichtenden Abhängigkeit
voneinander existierten.
Keiner der beiden war in der Lage,
diesen Kreislauf aufzubrechen, und sei es durch eine räumliche und
damit auch psychische und emotionale Trennung.
Erst ein solches Aufbrechen aber
ermöglicht ein Verlassen des eingeschlagenen Weges des sich selbst
Verletzens, des in einer masochistischen und als Antonym dazu
sadistischen Rolle Verharrens, wobei die Rollen dabei auch noch
gewechselt werden.
The dark side of life, sie
muss nicht zwangsläufig für immer das Leben bestimmen.
Wann
sie verlassen wird, hängt von sehr unterschiedlichen und immer auch
individuellen Faktoren ab.
Ich
möchte in diesem Blog aufzeigen, dass immer Wege aus dem Tunnel
der Dunkelheit zurück in das Licht des schönen, befreienden und
bewusst genießenden Lebens möglich sind.
Und
dass die Betroffenen meist Hilfe benötigen, ärztliche und
psychologische, oft auch medikamentöse, dass
sie vor allem aber zu einer eigenen, aus ihnen selbst kommenden
Stärke zurück finden müssen.
Dafür
brauchen sie Unterstützung ihres familiären Umfeldes, Offenheit und
die Gewissheit, dass sie für einen manchmal langen Zeitraum ein Nest
der Liebe vorfinden, in das sie jederzeit fallen können.
Vor
allem aber brauchen sie den Willen, diesen Weg zurück ins Licht
selber gehen zu wollen.
Diesen
aber können sie erst entwickeln, wenn sie die konkrete
Lebenssituation aufgegeben haben, räumlich und noch wichtiger,
emotional.
So
hart es klingt, manchmal ist eine Trennung von einem Menschen, den
man zu lieben glaubt, obwohl längst eine zerstörerische und
vernichtende Abhängigkeit besteht, der beste Weg. Erst dieser
radikale Schnitt schafft Grundlagen dafür, die eigene Rolle in
dieser in den Abgrund führenden Symbiose zu erkennen. Das ist aber
wiederum die entscheidende Vorraussetzung dafür, die eigenen
Lebensumstände konkret so zu verändern, dass ein glückliches und
emotional erfülltes Leben wieder möglich ist.
Psychologie, Leben, Gesundheit,
Dunkelheit,
licht,
wege und möglichkeiten
Mittwoch, 15. August 2012
foltersaal der seele
foltersaal der seele
die seele zieht sich tief zurück
meilenweit entfernt das glück
flucht in auto - aggression
scheisse, was verstehst du schon
immer gegen wände laufen
warum lasst sich glück nicht kaufen
möchte nicht mehr mit ihm raufen
oder mich sinnlos besaufen
depression, tiefschwarze nacht
ich kann keinen ausgang sehen
spüre fest die dunkel macht
und möchte einfach nur gehen
hast nie selbst erlebt die qual
in dem dunklen foltersaal
festgebunden, ohne wahl
halt dein maul, verdammt noch mal
arrogant hinweise geben
selbstgefällig, ohne sinn
was weisst du von diesem leben
warst nie da und kommst nie hin
diese folter ist geschehen
meine seele hat`s gesehen
irgendwann konnte ich gehen
wieder in die sonne sehen
gequälte seele, deformiert
sie streckt langsam sich ins licht
möchte tanzen, ungeniert
doch vergessen kann sie nicht
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Depression,
Dunkelheit,
Qual,
Seele
Dienstag, 14. August 2012
Steigende Selbstmordzahlen und alltägliche Ursachen
Wer heute eine psychotherapeutische
Behandlung beginnt, unterschreibt in der Regel ein Formular, in dem
er sich verpflichtet, in der Zeit der Therapie keinen Suizidversuch
zu unternehmen. Es wird also schon zu Beginn der Behandlung auf den
kausalen Zusammenhang zwischen der seelischen Erkrankung und dem
möglichen letzten Ausweg aus ihr hingewiesen.
Im Jahre 2010 nahmen sich in
Deutschland 9616 Menschen das Leben, immerhin 120 mehr als 2009. Fast
10.000 Deutsche sahen aus ihren Problemen keinen anderen Ausweg mehr,
als ihr Leben zu beenden. Die Ursachen dafür sind vielfältig, der
Verlust des langjährigen geliebten Partners, schwere Erkrankungen,
tiefste Depressionen, Mobbing oder andere.
Ebenfalls 2010 gingen Experten von etwa
1,8 Millionen deutschen Berufstätigen aus, die regelmäßig und
langanhaltend gemobbt wurden. Viele von Ihnen empfanden ihre
berufliche Situation als Hölle. Dass Mobbing seelisch krank machen
kann, ist inzwischen bekannt. Dass Mobbing auch, wenn es nicht
gestoppt wird, in den Suizid führen kann, ist bisher nur eine
Vermutung, weil wissenschaftlich noch nicht umfassend erforscht.
Hier ein Interview mit einer umfassenden Erklärung und weiteren Einzelheiten zu Mobbing:
Oft wird ein Suizid in einer anonymem
Umgebung durchgeführt. Wer sich mit in Hotels Tätigen über dieses
Thema unterhält, wird vielleicht folgendes zu hören bekommen.
Silvester, ein Gast, alleinreisend und mit dem Wunsch nach einem
Zimmer in den oberen Etagen, schließlich ist von dort das Feuerwerk
eindrucksvoller zu erleben. Und plötzlich, ein Schrei und ein
klatschendes Geräusch auf dem Asphalt. Dieser Gast beging in der
Anonymität des Hotels seinen Suizid.
Wie die Mitarbeiter des Hotels mit
einer solchen Situation umgehen und welche psychischen Auswirkungen
dies für sie bedeutet, ist hier eine andere Frage.
Egal, welche Gründe einen Menschen
dazu treiben, im Suizid die letzte Möglichkeit der Lösung seiner
Probleme zu sehen, es bleibt immer eine Ultima Ratio, ohne
Möglichkeit der Umkehr. Und oft, der Fussballstar Robert Enke ist
dafür ein Beispiel, sind es nach außen erfolgreiche
Persönlichkeiten, denen dieser Schritt niemals zugetraut
wird. Sie stehen im Leben, sie dienen vielen auch als Vorbild.
Notwendig ist deshalb mehr Offenheit,
mehr Verständnis füreinander und auch die Möglichkeit des sich
einmal Zurückziehens.
Burnout bedeutet, ausgebrannt, mental
erschöpft zu sein. Es ist eine der Erkrankungen, die aus unserem
hektischen und immer angespannteren Leben heraus erwächst. Im Harz
befindet sich eine Klinik für Burnout-Patienten, in der diese Ruhe
finden. Nur sitzen, liegen, kein Zwang, etwas zu tun, einfach nur
selbst sein.
Für mehr Informationen:
Es sind, das zeigen nicht nur Burnout und
Mobbing, auch unsere Lebensführung und gesellschaftlich bestimmte
Ursachen, die Menschen in die totale Erschöpfung und den Zustand
der Ausweglosigkeit führen.
Und darüber lohnt es sich, in einer
ruhigen Minute einmal nachzudenken.
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